Keine Chance für Sodbrennen und saures Aufstoßen

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Sodbrennen und saures Aufstoßen – darüber klagt etwa jeder dritte Deutsche, Frauen ebenso oft wie Männer und Ältere häufiger als Jüngere. Wenn es hinter dem Brustbein brennt, liegt das meist am Verschlussmuskel am unteren Ende der Speiseröhre. Er sorgt normalerweise dafür, dass keine Magensäure in die empfindliche Speiseröhre gelangt. Funktioniert er aber nicht einwandfrei oder kommt es zu einer Überproduktion an Magensäure, kann es passieren, dass die aggressive Säure in die Speiseröhre fließt. Dann ist die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre gereizt und entzündet und man spürt das unangenehme Brennen. Gelangt der Magensaft bis in den Mundraum spricht man von saurem Aufstoßen. Hilfe bekommen Betroffene vom Wirkstoff Pantoprazol. Er vermindert die Produktion der Magensäure besonders wirksam und anhaltend (z. B. Pantoprazol-ratiopharm® SK
20 mg, seit 1. Januar 2010).

Nach dem Essen, beginnt für den Magen die Arbeit: Die Nahrung wird mit Hilfe der Muskulatur kräftig mit Magensaft durchmischt und zu einem Brei verarbeitet, aus dem der Organismus die Nährstoffe aufnimmt. Das funktioniert nicht ohne Magensäure, denn mit ihrer Hilfe wird aufgenommene Nahrung verdaut und Krankheitskeime unschädlich gemacht.

Bestimmte Lebensmittel und Speisen regen die Magensäureproduktion über das normale Maß an und können so säurebedingte Magenprobleme auslösen. Dazu zählen Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten, aber auch zu scharf gewürzte oder zu heiße und zu kalte Speisen. Auch fettreiche Mahlzeiten begünstigen Sodbrennen, da der Magen besonders viel Magensäure braucht, um solche Speisen zu verdauen. Betroffene leiden vor allem nachts unter dem Brennen in der Speiseröhre, einerseits weil es die Magensäure im Liegen besonders leicht hat, in die Speiseröhre zu fließen, aber auch, weil die Schluckbewegung ausbleibt, die am Tag dafür sorgt, dass aufsteigende Magensäure wieder zurück in den Magen transportiert wird.

 

Anhaltend und gut verträglich
Als erste Hilfe bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen eignen sich kohlesäurearmes Mineralwasser und Kräutertees. Sie spülen die Säure zurück in den Magen, verdünnen sie und beruhigen die gereizte Schleimhaut in der Speiseröhre. Vor allem wenn die Beschwerden öfters auftreten und die Lebensqualität darunter leidet, empfiehlt es sich, Sodbrennen und saures Aufstoßen mit Medikamenten zu behandeln. Anhaltend und gut verträglich sind Präparate mit dem Wirkstoff Pantoprazol (z. B. Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg). Sie hemmen die säure-produzierenden Pumpen des Magens und verringern so das Entstehen von überschüssiger Magensäure.

 

Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg

Anwendungsgebiete:

Zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 9/09.

Wirkstoff:

Pantoprazol (als Natrium 1,5 H2O).

 

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Ernährungs-Tipps bei Sodbrennen

  • Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke wie Sprudel
    und Cola.
  • Trinken Sie Kaffee nur in Maßen und nie auf nüchternen Magen.
  • Bevorzugen Sie fettarme Speisen wie gedünstetes Gemüse, Fisch
    und Milchprodukte.
  • Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum.
  • Essen Sie lieber öfter am Tag kleine Portionen, als wenig große.
  • Trinken Sie viel stilles Mineralwasser und Kräutertees.
  • Meiden Sie Alkohol und Zigaretten bzw. Nikotin.
Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg - Keine Chance für Sodbrennen und saures Aufstoßen
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